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30.08.2010:

Nachwuchsfeuerwehrleute retten Puppe im Wachauer Freibad

Von Bernd Goldammer

Beim Berufsfeuerwehrtag in Wachau waren für die Jugendfeuerwehren zahlreiche Übungen vorbereitet worden.

Der Nachwuchs der Leppersdorfer Feuerwehr hatte jede Menge Spaß beim Berufsfeuerwehrtag der Wachauer Wehren.

Foto: Bernd Goldammer

Es war ein echter Tag der Katastrophen in Leppersdorf: immer wieder musste die Feuerwehr am Sonnabend ausrücken. Wenn auch nur zu Übungszwecken, denn am Sonnabend fand für die Nachwuchsfloriansjünger aus den Ortsteilen der Gemeinde Wachau in Leppersdorf der mittlerweile zweite Tag der Berufsfeuerwehr statt.

Fettexplosion auf dem Festplatz

Und dafür war einiges vorbereitet worden: eine Ölspur in Leppersdorf zum Beispiel, eine Fettexplosion auf dem Leppersdorfer Festplatz, ein Hilfseinsatz im Wachauer Bad – dort lag eine Personenpuppe im Wasser. Und zum Schluss mussten die Jugendfeuerwehren dann auch zu einem Brand ausrücken: Ein alter Bauwagen stand in Flammen…

Drei Monate lang hatten die Feuerwehr-Jugendwarte Marco Senf, Willi Reinecke und Ralf Marx diesen Tag vorbereitet. Ein Tag voller Eindrücke aus dem Feuerwehralltag sollte es werden, da waren sich die drei einig gewesen. Auch das moderne Drehleiterfahrzeug der Radeberger Feuerwehr stand zur Besichtigung bereit.

Begeisterung ist spürbar

Und die Ausdauer bei der Vorbereitung hat sich gelohnt: Die Kinder waren begeistert und aufgekratzt, als sie mit ihren Einsatzfahrzeugen spätnachmittags ins Leppersdorfer Feuerwehrdepot zurückkamen. „Es war einfach toll!“, waren sich Carl, Melanie, Jacqueline und auch die achtjährige Hanna von der Leppersdorfer Jugendfeuerwehr einig. Zu langen Gesprächen mit neugierigen Zeitungsreportern haben sie allerdings wenig Zeit: die Fahrzeuge, mit denen sie den gesamten Tag über unterwegs waren, müssen noch gereinigt werden, wie auch die benutzten Schläuche. Dafür kommt auch ein in Lomnitz aufbewahrter alter Schlauchreiniger aus DDR-Zeiten zu Ehren: „Der funktioniert einfach, aber sehr effektiv – man braucht die Schläuche nur durch den seitlichen Wasserstrahl zu ziehen und schon sind sie sauber. Wir sparen damit viel Geld“, erklärt Leo Korn – der „Altvater“ der Jugendfeuerwehren in der Gemeinde Wachau. Und natürlich lobt auch er die Organisatoren des Berufsfeuerwehrtages: „Gemeinsam ist es den Wachauer Wehren gelungen, Kindern zu zeigen, worauf es bei der Arbeit der Feuerwehren ankommt – und vor allem, sie konnten sie begeistern!“

 Quelle: SZ online

 

25.08.2010:

Drei auf einen Streich

Von Ines Klein

Falk Lehmann von Iveco (l.) hatte aus symbolischen Gründen riesengroße Schlüssel für die drei Autos mitgebracht.

Da staunt selbst Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) nicht schlecht. Dass drei neue Feuerwehrfahrzeuge an einem Tag in einer Gemeinde übergeben werden, hat Tillich in seiner Amtszeit noch nicht erlebt. Am Mittwochabend war es dann soweit.

Die drei neuen Einsatzfahrzeuge gehen an die Wehren in Lomnitz, Wachau und Seifersdorf. Auf Hochglanz poliert standen die Autos vor dem Feuerwehrgerätehaus in Seifersdorf. Die Feuerwehrfrauen und -männer scharten sich in ihren dunkelblauen Ausgehuniformen um die neue Technik. 630000 Euro kostet die Anschaffung der drei Autos. Etwa 400000 Euro davon hat die Gemeinde aufgebracht, „dem großen Jogurthersteller sei Dank“, sagt Stanislaw Tillich. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement, wünschte stets eine gesunde Heimkehr von allen Einsätzen und lobte das Verständnis der Partner für die Arbeit der Feuerwehrleute.

Die neuen Autos machen die Arbeit in der Feuerwehr noch attraktiver, ist sich Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) sicher. Er kann eine positive Bilanz ziehen. Vor Jahren schon hat die Gemeinde einen Brandschutzbedarfsplan erstellt. Mit dem Kauf der drei Feuerwehrautos gilt der weitgehend als erfüllt. Wachau hat damit sehr modern ausgestattete Feuerwehren. Für die Floriansjünger in Wachau ist es das erste neue Fahrzeug überhaupt. Lomnitz war 40 Jahre lang mit dem Elo unterwegs. „Die Kameraden mussten das Blaulicht anmachen, damit ihnen niemand hinten drauffährt“, sagt Bürgermeister Künzelmann. Diese Zeiten sind jetzt vorbei.

Lomnitz und Seifersdorf bekommen das große, gut elf Tonnen wiegende Einsatzfahrzeug. Es gibt eine Grundausstattung, die der Gesetzgeber vorschreibt. Auf dem Seifersdorfer Fahrzeug sind zusätzlich noch Schere und Spreizer untergebracht, mit deren Hilfe eingeklemmte Personen bei Verkehrsunfällen befreit werden können. „Das Fahrzeug hat eine sehr komfortable Ausstattung“, sagt Falk Lehmann von Iveco. Die Kameraden in Wachau mussten sich etwas bescheiden. Ihr Auto wiegt nur 8,3 Tonnen und hat einen geringeren Radstand. „Ein Größeres wäre nicht in unser Gerätehaus gegangen“, erklärt der Bürgermeister. Bei der Ausrüstung habe die Gemeinde allerdings nicht gespart. Alle Fahrzeuge sind mit zusätzlichen Scheinwerfern und entsprechenden Masten ausgerüstet. Wie wichtig die Arbeit der Feuerwehrleute ist, hätten die Überflutungen und der Tornado vom Pfingstmontag gerade erst wieder gezeigt, sind sich die Redner bei der feierlichen Fahrzeugübergabe einig.

Immerhin, Sachsen tut viel für seine Einsatzkräfte. Rund 100 Millionen hat der Freistaat in den vergangenen Jahren in die Ausrüstung der Wehren investiert. Allein im Landkreis Bautzen stehen in diesem Jahr 5,2 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 14 Millionen Euro, die in den Ausbau der Leitstelle Ostsachsen investiert werden. Allerdings bekommen die Hersteller der Feuerwehrfahrzeuge auch die Finanzkrise der Kommunen zu spüren. Es wird schwerer, die Eigenanteile aufzubringen, prognostiziert Falk Lehmann für 2011 einen Rückgang der Aufträge. Der Bedarf wäre weiter da. Knapp ein Drittel der Wehren in Sachsen sind derzeit noch mit Fahrzeugen aus DDR-Zeiten unterwegs.

 

 Quelle: SZ online

 

19.06.2010: Rödertalpokal der Jugendfeuerwehren in Ullersdorf:

Am Samstag den 19. Juni fand der diesjährige Rödertalpokal der Jugendfeuerwehren statt. Die Jugendgruppen aus Leppersdorf und Lomnitz traten mit insgesamt vier Mannschaften an. Neben jeweils zwei männlichen Mannschaften in den Altersklassen AK15 und AK18 trat auch eine Mädchenmannschaft aus Lomnitz an.

Wie nicht anders zu erwarten schnitten beide Wehren sehr gut ab. Ein erster Platz für die Jungenmannschaft AK18 aus Leppersdorf und ein dritter Platz für die Mädchen aus Lomnitz waren die Beute des Tages, auf welche jeder Einzelne sehr stolz sein kann.

Bericht der Sächsischen Zeitung

 

 

24.05.2010: Schwerer Sturm zieht durch Sachsen:

Pressemeldungen:


Quelle: Sächsische Zeitung

 

24.05.2010:

Führerschein für Feuerwehrleute

Quelle: Sächsische Zeitung

 

31.03.2010:

Ein Brandermittler mit der Lizenz zum Zündeln

Von Alexander Schneider

Brandursachenermittler Thomas Redmer in seinem VW-Transporter. In dem Fahrzeug hat er alles dabei, was er für Untersuchungen am Brandort braucht – Werkzeug, Licht, Wärmebildkamera. Foto: kairospress

Nach einem Brand ist Thomas Redmer einer der Ersten, die in verkohlten Überresten Spuren suchen. Zumindest wenn es sich um eine größere Feuersbrunst handelt und ihr Ursprung nicht feststeht. Redmer ist Brandursachenermittler beim Landeskriminalamt (LKA).

Oft qualmt es noch, da stiefelt der hochgewachsene 49-Jährige schon im graugrünen Overall durch Schutt und Asche, bahnt sich mit der Schaufel den Weg. Der Ausgangspunkt der Flammen ist meist da, wo die Verwüstungen am größten sind. Dort brannte es am längsten. Findet Redmer mehrere solche Stellen, hat einer nachgeholfen. Was sucht er sonst? Technische Geräte, verschmorte Kabel, Rückstände von Benzin, Brandsätze. Nur weniges ist dem erfahrenen Ermittler noch nicht untergekommen. Nach dem Anschlag auf den Fuhrpark der Dresdner Heeresoffiziersschule Ostern 2009 fischte er eine ganze Reihe Brandsätze aus dem Schutt. Die Täter hatten Dutzende Autos zerstört und einen Millionenschaden verursacht. Die Polizei geht von einer linksextremen Gruppe aus.

Alten Fällen auf der Spur

Manchmal jedoch muss Redmer erst selbst zündeln, um einem Brandstifter auf die Schliche zu kommen. So fackelte er gezielt Autos ab, um herauszufinden, wie ein Serientäter vorgegangen war. Wie zündet man ein Auto an? Wie viel Zeit vergeht, bis es bemerkt wird? Solche Fragen interessierten ihn damals. Der Serientäter wurde 2005 gefasst. Auf die Kappe des 26-Jährigen gingen mehr als 80Autos, Dutzende Treppenhäuser, fast 100 Baracken, Lauben, Tiefgaragen – mehr als 270Taten.

Redmer hat die Lizenz zum Zündeln. Mit nachgestellten Bränden hat er sogar den Mord an einer 16-Jährigen nachgewiesen – zwei Jahre nach einem Anschlag im vogtländischen Treuen im Mai 2004. Verdächtig war ein 19-jähriger Nachbarsjunge, doch die Brandursache hatte sich nicht eindeutig klären lassen. Nach einem weiteren Brand stand der junge Mann eineinhalb Jahre später erneut im Verdacht. Auch das inzwischen eingestellte Verfahren wurde daher geöffnet – und endlich der Spezialist vom LKA hinzugezogen.

Redmer fand heraus, dass Brandspuren nicht mit der Bewertung der Kripo übereingestimmt hatten. Also suchte er sich eine Treppe in einem leer stehenden Haus, das dem in Treuen ähnlich war. Wieder griff er selbst zum Streichholz. Siehe da: Es wurde klar, dass wohl deutlich mehr Benzin im Spiel war. Mit diesem Wissen wurde der Mörder überführt. Das MDR-Magazin „Spur der Täter“ berichtet heute über den Fall – und zeigt Redmer beim Zündeln. „Wenn ich nicht weiß, wie etwas brennt, muss ich es eben anzünden“, sagt er.

Redmer ist kein Polizist, er ist gelernter Feuerwehrmann. 1982 begann er in Bautzen. „Wasserdruckmann auf der Schlauchhaspel“ war er aber nur kurz. Nach dem Studium zum Ingenieur für Brandschutz war er Instrukteur der Feuerwehr Löbau. Die Brandursachenermittlung war aber nach der DDR-Zeit Polizeiaufgabe. Redmer wechselte Dienstherrn und Arbeitsort. In Dresden ist er heute ein gefragter Sachverständiger im Kriminaltechnischen Institut des LKA, sucht Brandursachen und erstattet Gutachten für die Justiz. Bis zu 100-mal jährlich rückt er aus und findet in drei von vier Fällen auch die Ursache von Bränden heraus.

Ähnlich oft ist Redmer ehrenamtlich für den Brandschutz unterwegs – aber ohne Zündelabsicht. Dann tauscht er seinen Polizeioverall mit dem Feuerwehranzug. Der zweifache Vater leitet die Freiwilligen Feuerwehr Wachau. Er kann es einfach nicht lassen.

Quelle: Sächsische Zeitung

 

 

12.02.2010:

Leben Retten - Ein Ehrenamt?

 

 

11.01.2010:

Lomnitzer Feuerwehr sucht Nachwuchs

Mit acht Jahren können Kinder in die Jugend- Feuerwehr eintreten.

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Die Freiwillige Feuerwehr (FFw) Lomnitz sucht Kinder ab acht Jahren, die Interesse haben, in der Feuerwehr mitzuwirken.

Die Lomnitzer Feuerwehr wurde im Jahre 1936 gegründet. Seit 2006 hat sie ein neues Gerätehaus. Dieses Haus haben die starken Feuerwehrmänner selbst errichtet. In der Lomnitzer Feuerwehr gibt es derzeit rund 50 Mitglieder.

Ab acht Jahren könnt ihr in der Jugendfeuerwehr mitwirken, und wenn ihr sechzehn Jahre alt seit, zählt ihr zu den Großen. Danach müsst ihr einige Prüfungen ablegen, wenn ihr diese erfolgreich bestanden habt, dürft ihr mit achtzehn Jahren bei spektakulären Einsätzen ausrücken.

Habt Ihr Lust bekommen, anderen Menschen zu helfen, dann vereinbart doch gleich einen Termin mit dem Ortswehrleiter der FFw Lomnitz Dietmar Lehmann. Er ist unter der Telefonnummer 0157/ 74714561 zu erreichen.

Laura Reinecke

 

Quelle: Sächsische Zeitung

 

20.11.2009

Bericht der Sächsischen Zeitung

 

18.11.2009

Bericht der Sächsischen Zeitung zum Nachwuchs der Feuerwehr

 

14.11.2009: FFW Leppersdorf

Die Website der www.Jugendfeuerwehr-Leppersdorf.de ist ab sofort nicht mehr zu erreichen.

Sie ist nun unter *** Feuerwehr Leppersdorf - Jugend *** aufzufinden.

 

05.10.2009:

Quelle: Sächsische Zeitung

 

21.09.2009:

Feuerwehrnachwuchs übt am Wochenende

Von Bernd Goldammer

Hinter den Kindern und Jugendlichen liegen spannende Stunden. Sie erlernten zum Beispiel den Umgang mit CO2-Löschern.

Der Feuerwehrnachwuchs von Leppersdorf und Lomnitz erlebte am Wochenende den ersten Tag der Berufsfeuerwehr. Foto: Bernd Goldammer

Gestern früh ging der 1. Leppersdorfer Tag der Berufsfeuerwehr mit einem kräftigen Frühstück im Gerätehaus zu Ende. Die Jugendfeuerwehren aus Leppersdorf und Lomnitz hatten ihre Kräfte für diesen Tag zusammengelegt. Schon Sonnabend 9Uhr trafen sie sich am neuen Gerätehaus. Nach einer kurzen Einführung ging es dann zum Tagesplan über. Zuerst wurde ein Stationsbetrieb aufgebaut. Erste Hilfe, Löschangriff und Vorführung von Rettungsgeräten war angesagt. Danach wurde der Umgang mit -Löschern geübt. Zwischendurch ging sechsmal die Sirene. Personensuche in der Landwehr, eine Tierrettung und eine Rauchentwicklung in der alten Polizeischule waren zu meistern. Danach wurden die beiden Einsatzfahrzeuge gewaschen und die verwendeten Schläuche im alten Gerätehaus zum Trocknen aufgehängt.

Marco Senf hatte diesen Tag vorbereitet und geleitet. Er steht dem Leppersdorfer Feuerwehr-Jugendwart Ralf Marx bei der Betreuung der 18 Kinder und Jugendlichen zur Seite. Gute Ausbildung geht nur mit Begeisterung. Beides wird hier von kleinauf großgeschrieben. Deshalb kommen die meisten Kinder und Jugendlichen Jahre später in der Erwachsenenwehr an.

Der Lomnitzer Jugendwart Leonhard Korn hat viele Jahrzehnte lang sein Bestes für Nachwuchsarbeit gegeben. Natürlich war er beim Tag der Berufsfeuerwehr in Leppersdorf dabei. Mit 71 Jahren gehört er zu den ältesten Feuerwehr- Jugendwarten Deutschlands. Noch in diesem Jahr nimmt er Abschied von diesem Amt. Seine Jugendmannschaft hat sich deshalb noch mal so richtig ins Zeug gelegt. Bei den jüngsten Jugendfeuerwehr-Wettkämpfen in Radeberg und Deutschbaselitz belegten sie Platz 1.

Quelle:www.sz-online.de

 

05.09.2009: FFW Seifersdorf

+++ Wir gratulieren dem neuen Schützenkönig Kamerad Ralf Vogel ! +++

 

29.08.2009:

Sachsen verbietet Himmelslaternen

Dresden- Nach zum Teil schweren Bränden verbietet Sachsen die Benutzung so genannter Himmelslaternen. Das Verbot trete mit Veröffentlichung im Gesetz und Verordnungsblatt in Kraft, teilte das Innenministerium am Freitag mit. Damit sei noch in diesem September zu rechnen, einen festen Termin stehe aber nicht fest.

Bei Verstoß drohen Geldbußen von bis zu 1000 Euro.
Die Brandgefahr ist einfach zu groß und die Risiken sind nicht abzuschätzen, betonte Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) in einer Mitteilung.

Die asiatischen Himmelslaternen sind vor allem bei Partys als Glücksbringer beliebt. Es handelt sich um unbemannte Heißluftballone im Kleinformat - mit einer offenen Flamme und einem Ballon aus Reispapier.

Nach dem Start sind weder Richtung noch Höhe des Fluges beeinflussbar. Reichweiten von 5.000 Metern und Höhen von 400 Metern werden erreicht. Immer wieder kommt es vor, dass Ballonhüllen in Brand geraten, die Laternen herabstürzen und am Boden weiter brennen.

Samstag, 29. August 2009

Quelle:www.sz-online.de

 

19.08.2009:

Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt, dass nach der heute beschlossenen Verordnung zur Influenzaschutzimpfung haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrangehörige kostenlos immunisiert werden. „Dies ist der richtige Weg, damit auch die mehr als eine Million ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen uneingeschränkt einsatzbereit bleiben“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger.

Der Spitzenverband der Feuerwehren sieht seine Initiative mit Unterstützung der Landesfeuerwehrverbände als Erfolg. Kröger: „Die Verordnung zielt in erster Linie darauf ab, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren für die Unterstützung der nach dem Infektionsschutzgesetz zuständigen Behörden sicherzustellen. Sie will erreichen, dass Personen, die für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung wichtig sind, vorrangig geimpft werden. In der Begründung heißt es ganz richtig, dass auch Kräfte der Feuerwehren zu unterstützenden Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz herangezogen werden können.“

Im Rechtsetzungsverfahren war zuletzt vorgesehen, dass nur „Beschäftigte der Vollzugspolizeien und der Berufsfeuerwehren“ auf Rezept geimpft werden sollen. Dagegen hatten der DFV und seine Mitgliedsverbände scharf protestiert und auf die Folgen hingewiesen. „Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr basiert in Deutschland ganz wesentlich auf dem Ehrenamt. Dies müssen alle berücksichtigen, die in diesem sensiblen Bereich agieren“, betont Kröger.

 Quelle:www.feuerwehrverband.org

 

Freitag, 3. Juli 2009
(Sächsische Zeitung)

Starkregen setzt Lomnitz unter Wasser

Von Thomas Staudt

Die Bilanz des Mittwochabends ist erschreckend: Rund ein Dutzende voll gelaufene Grundstücke, überschwemmte Straßen und Wege sowie ein Blitzeinschlag in einem Neubau in Lomnitz, außerdem ein umgestürzter Baum in Wachau. Personen kamen bei dem Unwetter zum Glück nicht zu Schaden. Ältere Lomnitzer können sich an ein vergleichbares Wetterereignis kaum erinnern. Es liegt wohl über 30 Jahre zurück.

Gegen 19.25 Uhr wurde in der Ortschaft Alarm ausgelöst. Da hatte es schon über eine halbe Stunde wie aus allen Kannen gegossen. Der lokal begrenzte Starkregen ließ den Dorfbach über die Ufer treten. Zusätzlich drückte Wasser von den angrenzenden Wiesen in den Ort. Auf den Straßen stand das Wasser zeitweise gut eine halbe Reifenhöhe hoch, lief bei den meisten aber nicht ins Innere der Autos, dafür aber in Keller und Wohnungen und auf die Grundstücke.

„Die Lomnitzer Feuerwehr konnte diese Ausnahmesituation allein nicht meistern“, so Ortswehrleiter Dietmar Lehmann gestern gegenüber der SZ. Alle Ortswehren rückten an. 47 Mann und sieben Fahrzeuge. Ein Großeinsatz, der bis 23.30 Uhr dauerte.

Künzelmann mobilisiert Bauhof

Die Kameraden leiteten den Dorfbach um. Sie begannen voll gelaufene Keller auszupumpen. Parallel dazu mobilisierte der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) den Bauhof. Sandsäcke wurden gefüllt, Grundstückslücken gestopft. Als die Wucht der Wassermassen gegen 21 Uhr nachließ und sich eine gewisse Entspannung abzeichnete, konzentrierten sich die Hilfskräfte auf das Abpumpen der Fluten. Nach Auskunft von Gemeindewehrleiter Thomas Redmer arbeiteten die Kameraden in sechs Grundstücken. Überall konnten sie nicht helfen. Dort mussten sich die Bewohner selbst helfen.

Am Schlimmsten betroffen war am Brennpunkt Haupt- und Ottendorfer Straße ein Grundstück in der Nähe des Dammwegs. Dort stand das Wasser im Keller einen Meter hoch. Die 15 Lomnitzer Kameraden waren zuerst vor Ort und konzentrierten sich auf dieses Grundstück. „Immer wieder kamen Leute vorbei und fragten, ob wir nicht auch bei ihnen helfen könnten“, erzählte Dietmar Lehmann. Als sie das Ausmaß der Havarie sahen, winkten sie ab und halfen sich selbst.

Gemeinde bietet Hilfe an

In einem kellerlosen Fachwerkhaus soll das Wasser ins Wohnzimmer gelaufen sein. Ortsvorsteher Helmar Heine hatte Glück. Sein Grundstück blieb verschont. Er half bei den Nachbarn mit. Auch das Grundstück von Bürgermeister Künzelmann stand unter Wasser. Er legte eine Pumpe an und ging Sandsäcke an die Betroffenen und Getränke an die Helfer verteilen. Er zeigte sich erschüttert von dem Unwetter. Wie die Gemeinde finanziell helfen könne, wusste er gestern noch nicht, bot aber Hilfe an.

Wie hoch sich der Gesamtschaden beläuft, war noch nicht abzuschätzen. Gemeindewehrleiter Thomas Redmer geht davon aus, dass die Schadenssumme die 50000-Euro-Grenze auf alle übersteigen wird. Er schätzte ein, dass die neue Technik wertvolle Dienste leistete. Zwei größere Pumpen für die Wasserwehr waren erst vor einem Dreivierteljahr angeschafft worden. Weitere Starkregenfälle gingen unter anderem in Pulsnitz und Großpostwitz runter. Das Lagezentrum der Polizei erfasste für die Rettungsleitstelle Bautzen insgesamt 35 Einsätze.Auf ein Wort
 

Freitag, 3. Juli 2009
(Sächsische Zeitung)

Hochwasserschutz für Lomnitz?

Thomas Staudt

Von Staudt.Thomas@dd-v.de

über die Überflutungen nach einem Unwetter in Lomnitz

Damit hatte keiner gerechnet: Die Wucht der Wassermassen am Mittwoch in Lomnitz überraschte alle und schwemmte vermutlich viele Diskussionen in der streitbaren Gesamtgemeinde Wachau erst einmal weg.

Bemerkenswert war die Schnelligkeit, mit der die Verantwortlichen reagierten: Die Ortswehren waren unverzüglich vor Ort und demonstrierten, dass sie zusammenarbeiten können. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Die Gemeinde flankierte die Maßnahmen der Feuerwehr durch den Einsatz des Bauhofs. Und Nachbarn halfen Nachbarn. So müsste es eigentlich immer sein.

Jetzt geht es darum, dass die Schäden schnell beseitigt werden. Zumindest auf den öffentlichen Straßen und Wegen kann die Gemeidne ihren Beitrag dazu leisten. Aber die Gemeinde ist auch in anderer Hinsicht gefordert: In Leppersdorf soll demnächst Hochwasserschutz für den Bereich der Kleinen Röder realisiert werden. Selbst wenn man sich nicht gegen jedes Unwetter schützen kann, muss Wachau überlegen, ob Hochwasserschutzmaßnahmen nicht auch für Lomnitz sinnvoll wären.

Quelle: SZonline

 

Samstag, 30. Mai 2009
(Sächsische Zeitung)

Wachau schafft drittes Feuerwehrfahrzeug an

Manchmal haben Verzögerungen ihr Gutes. Beim Feuerwehrgerätehaus Seifersdorf zum Beispiel. Im Juli 2007 wurde es abgebrochen, ein knappes Jahr später konnte der Neubau eingeweiht werden. Für den knapp 500000 Euro teuren Bau beantragte die Gemeinde Geld über die Fachförderung für Feuerwehren. Was relativ schnell ging, war die Zusage des förderunschädlichen Baubeginns, die tatsächliche Zusage der Fördermittel kam erst viel später.

Bei der Beantragung ging es um Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent. Inzwischen ist die Förderhöhe auf 75 Prozent der Kosten gestiegen. Für die Gemeinde bedeutet das Einsparungen. Bei Kosten von einer halben Million dürfte Wachau damit grob gerechnet zirka 125000 Euro einsparen. Gleichzeitig ergibt sich Sparpotential bei den beiden Einsatzfahrzeugen, die für die Feuerwehren Lomnitz und Seifersdorf vorgesehen sind. Sie kosten zusammengenommen rund 320000 Euro. Auch sie werden statt mit 50 nun mit 75 Prozent gefördert. Das sind gute Nachrichten für Wachau.

Ausschreibung in Vorbereitung

Die Gemeinde will das Geld nicht auf die hohe Kante legen, sondern zweckgebunden wieder für die Feuerwehr einsetzen. Zur Debatte steht ein drittes Einsatzfahrzeug, dieses Mal für die Feuerwehr Wachau. Wie Gemeindewehrleiter Thomas Redmer mitteilte, soll die Ausschreibung schon bald erscheinen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein so genanntes LF 10/6, also ein Löschfahrzeug mit einer Tonnage von zehn Tonnen, das sechs Tonnen Wasser aufnehmen kann. Insgesamt werden die drei Feuerwehrfahrzeuge rund 500000 Euro kosten. Die Anschaffungen für die drei verschiedenen Wehren erfüllen eine wichtige Funktion, so Redmer gegenüber der SZ, da bei vielen Schadensereignissen eine Feuerwehr nicht längst mehr ausreicht, sondern immer mehrere Wehren ausrücken müssen.Auf ein Wort

 

Geldausgeben ist gut

Thomas Staudt

Von Staudt.Thomas@dd-v.de

über die Anschaffung von drei Feuerwehrfahrzeugen in Wachau

Es gibt noch gute Nachrichten. Zum Beispiel die, dass mehr Fördermittel für Investitionen bei Feuerwehren fließen. Wachau spart damit pures Geld – und gibt es wieder aus. Statt zwei sollen nun drei Einsatzfahrzeuge angeschafft werden. Wäre Sparen in Zeiten der Krise nicht der bessere Weg? Selbst Fachleute sind sich bei dieser Frage nicht einig. Für Wachau könnte die liberale Haltung beim Geldausgeben ein positives Signal sein, das die allgemeine Stimmung hebt. Auch wenn lokale oder regionale Firmen von den Käufen vermutlich nicht profitieren, zeigen sie doch, dass Aufträge aus der Wachauer Gemeindeverwaltung eine gewisse Kontinuität besitzen. Die vom Bürgermeister verhängte Haushaltssperre ist damit noch nicht aufgehoben.

 

 

28.04.2009:

Montag, 27. April 2009
(Sächsische Zeitung)

Wachau ist mit seinen neuen Feuerwehrdepots ein positives Beispiel

Von Thomas Staudt

Nach dem kurzen Baustopp im Winter ist der Umbau des Feuerwehrgerätehauses Wachau nun geschafft.

Die Gemeinde verfügt mit dem nun generalüberholten Wachauer Gerätehaus über vier moderne Feuerwehrgerätehäuser, die alle in den letzten zehn Jahren gebaut oder mindestens modernisiert wurden. „Wir stehen jetzt mit unseren Gerätehäusern wirklich gut da“, kommentierte Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) den Abschluss der Arbeiten. Die Bürger könnten stolz auf den erreichten Stand sein. Die Feuerwehrkameraden zumindest freuten sich über das Erreichte, so Künzelmann weiter.

Wachau

Die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus Wachau wurden erst kürzlich beendet. Zuletzt waren Wasch- und Toilettenbecken installiert und die notwendigen Malerarbeiten ausgeführt worden. Sanitär- und Umkleidebereich sind nun neu. Die zum Jahresende begonnen Arbeiten mussten wegen der dauerhaften Minusgrade für längere Zeit unterbrochen werden.

Das 1975 gebaute Haus verfügt über zwei Stellflächen. Möglich war die relativ kurzfristig beschlossene Sanierung der Immobilie durch eine Umleitung der notwendigen Gelder. Sie sollten ursprünglich zur Instandsetzung der Wachauer Turnhalle in der Hauptstraße 55 verwendet werden. Frei wurden die Mittel durch einen Gemeinderatsbeschluss im November. Mit einem Teil der Mittel wurden auch die Räume in der Gemeindeverwaltung renoviert.

Seifersdorf

Erst im Frühjahr 2008 war das neue Feuerwehrgerätehaus Seifersdorf übergeben worden. Dort steht heute ein modernes Gerätehaus mit zwei Fahrzeug-Stellplätzen sowie moderner Technik. Zudem wurden ein Umkleideraum, sanitäre Anlagen und eine Werkstatt mit Lager geschaffen. 500000 Euro kostete das Projekt. Die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs wurde erst in diesem Jahr beschlossen.

Leppersdorf

Schon seit dem Jahr 2000 verfügt Leppersdorf über ein neu gebautes Gerätehaus und mittlerweile auch über drei Einsatzfahrzeuge. Die Kameraden verfügen über 360 Quadratmeter Nutzfläche. Das alte, sehr enge Gebäude wurde den Ansprüchen nicht mehr gerecht, zumal die Leppersdorfer Kameraden auch für die Autobahn und Müllermilch zuständig sind. Rund 1,4 Millionen Mark kostete der Bau. Die Leppersdorfer Wehr ist die mitgliederstärkste im Gemeindeverband.

Lomnitz

Bis zum Bezug des neuen Domizils logierten die Lomnitzer Floriansjünger im Rittergut. Als das 2007 zum Verkauf stand und um einen Umzug nicht herumzukommen war, musste schnell gehandelt werden. Zwischen Kindergarten und ehemaliger LPG entstand in elf Monaten Bauzeit ein Neubau. Die Grundsteinlegung fand am 8. Juli 2007 statt. Einweihung wurde dann am 16. Juni 2008 gefeiert.

Mit 3656 Stunden Eigenleistung steckten die Lomnitzer eine Menge Eigenleistung in das Projekt. Offiziell kostete es 65000 Euro für Material. Dazu kommen zahlreiche Sachspenden. Werkzeug, Kleinteile und noch gebrauchsfähige Materialien kamen auch aus den eigenen Reihen und von Firmen.

Eins von vier Wachauer Feuerwehrdepots: Das Gerätehaus in Seifersdorf wurde neu gebaut und Anfang 2008 übergeben. Am Zugang zum Seifersdorfer Tal gelegen beherbergt es zwei Stellplätze für Löschfahrzeuge, Sanitär- und Schulungsräume und eine Werkstatt.

 

14.03.2009:

Samstag, 14. März 2009
(Sächsische Zeitung)

Zehn Euro Einsatzprämie für Feuerwehr?

Von Thomas Staudt

Knapp 180 Kameraden und Kameradinnen sind Mitglied in den drei Abteilungen der vier Ortsfeuerwehren Leppersdorf, Lomnitz, Seifersdorf und Wachau der Gesamtgemeinde. Erfreulicherweise leistet der weit größere Teil davon Dienst in den Aktiven-Abteilungen der Wehren. Zu den dort einsatzbereiten 108 Kameraden gehören zusätzlich auch sechs Feuerwehrfrauen. 34 Jugendliche engagieren sich in den drei Nachwuchsabteilungen Lomnitz, Leppersdorf und Wachau. Die Mitgliederzahlen sind seit Jahren stabil, in Lomnitz und Wachau sogar mit einer Tendenz nach oben. Für manch andere Feuerwehr beinahe traumhafte Zahlen. „Trotzdem brauchen wir wie alle Feuerwehren dringend Nachwuchs“, betont Gemeindewehrleiter Thomas Redmer.

Abgesehen vom Jobgigant Müllermilch in Leppersdorf sind Arbeitsplätze in der Region eher dünn gesät. Gerade junge Kameraden suchen sich oft eine Tätigkeit außerhalb des Gemeindegebiets – auf Kosten der Tageseinsatzbereitschaft. Hier wollen Gemeinde und Feuerwehr gegensteuern und entwickeln derzeit ein Modell, um das Ehrenamt der Feuerwehr attraktiver zu machen.

Firmen mit ins Boot holen

Im Gespräch ist beispielsweise eine Aufwandsentschädigung pro Einsatz. „Zehn Euro sind denkbar“, so Redmer. Das ist keine Unsumme, aber mindestens eine Geste. Auch die ortsansässigen Firmen will Redmer für das Thema sensibilisieren. Für sie ist die Mitgliedschaft eines Beschäftigten in der Feuerwehr gleichbedeutend mit möglichem unbezahltem (!) Arbeitsausfall. Statt bei dem Wort „Feuerwehr“ die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen, sollen Firmenchefs nach Möglichkeit den Eintritt von Angestellten künftig sogar fördern. Neueinstellungen in der Gemeindeverwaltung sollen sogar direkt von der Mitgliedschaft in einer der Ortsfeuerwehren abhängig gemacht werden, schwebt zumindest Redmer vor.

Bereits beschlossene Sache ist die Finanzierung des Lkw-Führerscheins für maximal acht Kameraden in den kommenden Jahren. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Voraussetzung ist die langjährige Verpflichtung, in der Wehr aktiv zu sein. Wer über 50 ist, muss zusätzlich eine Tauglichkeitsuntersuchung über sich ergehen lassen, eine Prüfung, die mit einigen Unkosten verbunden ist. Auch für diese Ausgaben will die Gemeinde aufkommen.

Redmer will außerdem in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen den Vorschlag einbringen, das kommunale Freibad für die Familien der Kameraden und Kameradinnen kostenfrei zu öffnen. „Die Feuerwehr muss so attraktiv werden, dass es für die Leute fast ein Privileg ist, dabei zu sein“, meint der Gemeindewehrleiter. Attraktivität bedeutet für ihn aber auch: gute Kameradschaft, Technik auf dem neuesten Stand, moderne Ausrüstung und gute Gerätehäuser.

Neue Fahrzeuge geplant

Was das betrifft, steht Wachau ohnehin sehr gut da. Noch besser, könnte es ab dem 30. März aussehen. Dann wird in Bautzen der Kreishaushalt beschlossen. Darin eingestellt sind die Fördergelder für zwei neue Feuerwehrfahrzeuge für Lomnitz und Seifersdorf, Darauf hofft zumindest Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU). Er hält eine Einsatzprämie durchaus für denkbar. „Ich könnte mir vorstellen, dass der Vorschlag eine Mehrheit im Gemeinderat findet“, meint er.

Eine gute Sache

Thomas Staudt

Von Staudt.Thomas@dd-v.de

über die Anreize, den Wachauer Feuerwehren beizutreten

Wachau will künftig Kosten für Gemeindefeuerwehrleute übernehmen, die sie bisher selbst tragen mussten. Da die Kameraden auf freiwilliger Basis eine kommunale Aufgabe erfüllen, ist die Initiative zu begrüßen. Im Verein mit weiteren Anreizen, wie freiem Eintritt im Bad, kann das Maßnahmepaket durchaus den gewünschten Erfolg bringen und junge Leute veranlassen, einer der vier Gemeindefeuerwehren beizutreten.

Allerdings wird es nicht allein damit getan sein, Anreize zu schaffen und dann die Hände in den Schoß zu legen. Die Feuerwehren werden nicht umhin kommen, wie bisher auch, in Schulen oder auf Festen für die eigene Sache kräftig für die Werbetrommel zu rühren. Das Rüstzeug haben sie dafür. Statt bunte Flyer zu verteilen können sie eine Palette von Vergünstigung aufzählen, für die es sich lohnt, sich für die gute Sache einzusetzen.

 

11.03.2009:

Mittwoch, 11. März 2009
(Sächsische Zeitung)

Fliesenarbeiten im Feuerwehrhaus beendet

Wachau

Die Arbeiten am Anbau des Feuerwehrgerätehauses sind kräftig voran gekommen. Mit den steigenden Temperaturen wurden sie wieder aufgenommen. Inzwischen sind die Fliesenarbeiten beendet. Aktuell werden straßenseitig neue Fenster eingesetzt. Die hinteren Fenster wurden bereits vor geraumer Zeit erneuert. Es fehlen noch die Türen auf der Rückseite, die Feininstallation innen und der Trinkwasseranschluss. Die Wachauer Feuerwehrkameraden wollen derweil schon innen weitermachen. In einer Wochenendaktion sollen der Sanitär-, der Umkleide- und der Lagertrakt gestrichen werden. „Vermutlich wird es in zwei Wochen soweit sein“, kündigte Wehrleiter Dietmar Döring an (sdt)

Mittwoch, 11. März 2009
(Sächsische Zeitung)

Wehren wollen künftig weniger bezahlen

Von Thomas Staudt

Für Einsätze mit erheblicher Rauchentwicklung benötigen Feuerwehrleute eine spezielle Ausrüstung. Derzeit stehen an den 250 Feuerwehrstandorten der 63 Gemeinden im neuen Großkreis Bautzen 1226Atemschutzgeräte und 3210 Atemschutzmasken zur Verfügung. Einmal im Jahr müssen diese Geräte überprüft und gewartet werden. Möglich ist das in den Feuerwehrtechnischen Zentren (FTZ) in Kamenz und Bischofswerda. Thomas Frenzel vom FTZ Kamenz benötigt zirka 30 Minuten für ein Atemschutzgerät. Rund zwei Tage beträgt die Verweildauer der Geräte im FTZ. Dann können sie wieder abgeholt werden. Ähnliches gilt für die Atemschutzmasken, die Heinz Borkmann betreut. Außerdem übernehmen die FTZ’s das Waschen der Einsatzkleidung sowie der Chemieschutzanzüge oder die Reinigung und Prüfung der Schläuche. Die Kosten für die Dienstleistungen sind inzwischen einheitlich geregelt: Die Gemeinden – laut Gesetz für die entstehenden Kosten verantwortlich – zahlen für die Überprüfung eines Atemschutzgerätes 31,50 Euro, für eine Maske 16 Euro. Vor der Gemeindegebietsreform galten separate Gebührenordnungen, wobei die Kamenzer günstiger fuhren als die Bautzener. In Kamenz waren mit einer Pauschale von einem Euro pro Einwohner alle Leistungen des FTZ bezahlt – aber nicht gedeckt. Sebastian Hein, Leiter des FTZ Kamenz, hat errechnet, dass damit eine Kostendeckung von gerade mal 39 Prozent erreicht wurde. Den Rest übernahm der Kreis. „Unser Ziel ist es, die FTZ’s wirtschaftlicher zu führen und im neuen Kreis eine einheitliche Linie hineinzubringen“, so Kreisbrandmeister und Leiter des Amtes für Brandschutz, Manfred Pethran.

Warum sind Private billiger?

Die neue Linie bedeutet insbesondere für die Gemeinden des Altkreises Kamenz spürbare Mehrkosten. Nicht nur bei den FTZ-Leistungen, sondern auch bei den Kosten für die Kreisausbildung. Obwohl die Bürgermeister die Neuregelung im Kreistag absegneten, regt sich nun in den Gemeinden Widerstand. Der Wachauer Gemeindewehrleiter Thomas Redmer will einen privaten Anbieter mit der Überprüfung der Geräte beauftragen. Das ist ohne Weiteres möglich. Der Anbieter nimmt gerade mal die Hälfte dessen, was der Kreis berechnet. Bei Atemschutzmasken beispielsweise. ist Vergleichbares aus Bernsdorf zu hören. Schließen sich weitere Gemeinden an, stehen die FTZ’s langfristig auf dem Prüfstand. Eine Lösung? „Die gibt es“, so Redmer, „aber dazu müsste das Amt für Brandschutz das Problem offen mit den Feuerwehren besprechen. Nicht einfach von oben anweisen.“

Auf ein Wort

Mittwoch, 11. März 2009
(Sächsische Zeitung)

Reden ist Gold

Thomas Staudt

Von Staudt.Thomas@dd-v.de

über Gebühren für Leistungen der Feuerwehrtechnischen Zentren

Wenn einigen Feuerwehren des Altkreises Kamenz die Gebühren der Feuerwehrtechnischen Zentren (FTZ) des neuen Kreises zu hoch vorkommen, ist das Problem nur einseitig erfasst. Die Kosten für Schläuchewaschen oder das Überprüfen von Geräten waren hier nur deshalb günstiger, weil der Alt-Kreis Kamenz kräftig zubutterte und damit Kosten übernahm, die eigentlich Sache der Gemeinden sind. Bei einer vereinheitlichten Regelung sieht das selbstverständlich anders aus. Andererseits muss sich das Amt für Brandschutz die Frage gefallen lassen, warum private Anbieter dieselbe Leistung um die Hälfte billiger anbieten können. Vielleicht sollte Amtsleiter Manfred Pethran die angesprochene Wirtschaftlichkeit der FTZ’s noch einmal genau überprüfen. Noch wichtiger ist, dass die Verantwortlichen in den Feuerwehren und in den Kreisämtern ins Gespräch kommen. Vielleicht geht es nur vordergründig um Geld. Im Hintergrund lauert ein Kommunikationsproblem.

 

 

03.03.2009:

Dienstag, 3. März 2009
(Sächsische Zeitung)

Wachauer Wehren vor allem als Unfall-Helfer gefordert

Von Thomas Staudt

Die Floriansjünger wurden 2008 nicht nur zu Bränden gerufen, und brachten sich auch bei Festen ein.

Übungseinheiten, Einsätze an Unfallorten oder bei Bränden – die vier Ortsfeuerwehren von Wachau zogen jetzt Bilanz über das vergangene Feuerwehrjahr 2008. Insgesamt 25 Mal mussten die Kameraden der vier Wehren ausrücken. Bei der überwiegenden Zahl von Fällen handelte es sich dabei um technische Hilfeleistungen, bei Unfällen etwa oder wenn eine Ölspur beseitigt werden musste. Der geringste Anteil der Einsätze der Wachauer Wehren entfiel auf tatsächliche Brände.

Zweimal rückten die Wehren auch schon in diesem Jahr aus, eilten einem von der Fahrbahn abgekommenen Rettungswagen in Leppersdorf zu Hilfe und öffneten die Wohnung einer Vermissten. Eine aktuelle Übersicht finden Interessierte übrigens auch auf der Internetseite von Wachau unter dem Verweis Gemeindefeuerwehren.

Auch als Verein wichtig

Abgesehen von den Hilfseinsätzen ist die Feuerwehr auch ein Verein. Dessen Mitglieder beteiligten sich beispielsweise aktiv an der Gestaltung von Festen oder organisierten sie gleich selbst. So waren Mitglieder der Ortswehren zum Beispiel beim Frühlingsfest in Seifersdorf, beim Wachauer Schlossfest oder beim Leppersdorfer Dorffest dabei. Alle Feuerwehren halfen außerdem mit, die SZ-Schlössertour, die 2008 erstmals in Seifersdorf Station machte, abzusichern. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die Feuerwehrer zu den Hauptakteuren bei der Weihnachtsbaumverbrennung zählten.

179 Mitglieder insgesamt

Die Mitgliedschaft in den Feuerwehren gliedert sich dabei in Jugendfeuerwehr, Aktiven-Abteilung und die Ehrenabteilung. Einige Kameraden konnten bereits das Jubiläum 60 Jahre Mitgliedschaft in einer Feuerwehr begehen. Fritz Hörnig ist zum Beispiel seit 63 Jahren Mitglied der Leppersdorfer Wehr. 179 Kameraden und Kameradinnen sind es insgesamt.

Die Aktiven können bei ihren Einsätzen auf eine solide Ausstattung zurückgreifen. In Leppersdorf, Lomnitz und zuletzt in Seifersdorf wurden in den letzten knapp zehn Jahren neue Gerätehäuser errichtet, für Leppersdorf und Seifersdorf „neue“ Fahrzeuge sowie eine Wärmebildkamera für 20 000 Euro für alle angeschafft. Die Schutzausrüstung aller Kameraden wurde umgerüstet. Außerdem erhielt jede Ortswehr einen Laptop und einen Beamer zu Schulungszwecken.

„Die Feuerwehren der Gemeinde Wachau sind nach meiner Meinung gut aufgestellt. Grundvoraussetzung, dass es so bleibt, ist die weitere Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans in den nächsten beiden Jahren“, resümiert der Gemeindewehrleiter Thomas Redmer. Zum Plan gehört unter anderem die Anschaffung von zwei neuen Löschfahrzeugen für die Ortsteile Lomnitz und Seifersdorf im Wert von je etwa 320000 Euro. Die Investition ist durch den Gemeinderat bereits abgesegnet. Was in den nächsten Jahren kommt, sind auch die Geräte für den Digitalfunk und die digitale Alarmierung, die von Land und Kreis gefördert wird.

 

15.02.2009:

Aufgrund der fehlenden Übersichtlichkeit wurden einige offensichtliche Veränderungen an der Startseite vorgenommen.

Bis auf einige Änderungen ist die Struktur der Website aber erhalten geblieben.

Wir hoffen damit den Besuchern der Seite das Auffinden von Informationen zu erleichtern.

 

Mit freundlichen Grüßen

Das Webmasterteam

 

 

Ausbau Wachauer Feuerwehrdepot

 

14.03.2009:

Am oben genannten Termin sammelt die Jugendfeuerwehr Leppersdorf

wieder einmal Zeitungen im Dorf ein.

 

23.12.2008:

Heute wurde die Seite der Feuerwehr Lomnitz großflächig aktuallisiert.

Ab jetzt ist es möglich neben der Chronik auch Dienstplan, Mitglieder, Wehrleitung,

Gerätehaus und Technik der FF Lomnitz zu bewundern. Viel Spaß!!!

 

13.09.2008: FFW Seifersdorf

+++ Wir gratulieren dem neuen Schützenkönig Kamerad Jürgen Woldt! +++