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Die Gemeindefeuerwehr Wachau,
Ortsfeuerwehr Leppersdorf setzt bei der Bewältigung
von Einsätzen auf modernste Technik. Dabei werden
die neuen Geräte sowohl bei der Menschenrettung und
Lageeinschätzung als auch für den Eigenschutz der
Einsatzkräfte eingesetzt. Mit der Übergabe einer
Wärmebildkamera der Firma MSA – Auer vom Typ
EVOLUTION 5200 HD ergibt sich beispielsweise die
Möglichkeit, dass sich die vorgehenden Trupps unter
Nullsicht mittels Infrarottechnik normal fortbewegen
können. Der Blick durch die Kamera lässt die Nacht
zum Tag werden. Selbst Hindernisse wie etwa Löcher
im Boden, aufsteigende Gase, Treppenstufen usw.
werden erkannt. Personen, die wir vorher nicht sehen
konnten, lassen sich somit viel schneller auffinden.
Der undurchsichtige Brandrauch ist für die Kamera
mit der Infrarottechnik kein Hindernis. Sie bietet
für die
Lagebeurteilung und Kontrolle der Brandbekämpfung
einschließlich einer Brandnachschau unschlagbare
Dienste.
Die Einsatzmöglichkeiten beschränken
sich aber nicht nur auf Brände. Eine Wärmebildkamera
ermöglicht auch das Aufspüren von Gefahrstoffen, die
z.B. aus Gebinden austreten oder auf dem Wasser
schwimmen und mit bloßem Auge nicht zu sehen sind.
Selbst Flüssigkeitsstände in Tanks oder Behälter
werden "gesehen". Das modulare System der Kamera
überträgt bei Bedarf die Bilder in Echtzeit auf
einen Monitor. Dadurch hat die Einsatzleitung einen
Einblick in das Geschehen vor Ort.
Eine weitere Neuanschaffung wird
speziell für den Eigenschutz der Einsatzkräfte und
zur Beurteilung möglicher Gefährdungsbereiche bei
einer Ausbreitung von Schadstoffen eingesetzt. Das
Gasmessgerät „ORION plus“ ermöglicht es uns,
gleichzeitig fünf verschiedene Gaskonzentrationen zu
messen. Somit können wir eine explosionsgefährliche
Gas-Luft-Konzentrationen sowie den Gehalt an
Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid bestimmen.
Weiterhin kann kontinuierlich der Sauerstoffgehalt
der Umgebungsluft und eine mögliche Konzentration
von Ammoniak gemessen werden. |